Definition aus dem Wiki-Gute-Arbeit:
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Arbeitsberichterstattung aus der Sicht der Beschäftigten

Der Mensch hat ein Recht auf Gute Arbeit. Ein Recht auf eine Arbeit, in der er Wertschätzung und Respekt erfährt. Ein Recht auf Arbeitsbedingungen, die er auch als abhängig Beschäftigter mitgestalten kann. Ein Recht auf eine Arbeitsgestaltung, durch die seine Gesundheit und seine Persönlichkeit gefördert werden. Ein Recht auf ein Arbeitsentgelt, das seiner Leistung gerecht wird und ihm ein Leben in Würde ermöglicht.

Das Recht auf Gute Arbeit hat ver.di 2010 in ihrer Grundsatzerklärung geltend gemacht. Und ver.di hat auch eine klare Haltung dazu, wem das Definitionsrecht zusteht: Was gut und was schlecht ist, das können letztlich nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst stichhaltig beurteilen. Denn die Beschäftigten sind die Hauptbetroffenen der Bedingungen, unter denen sie arbeiten, und sie kennen diese besser als Außenstehende. Gute Arbeit braucht daher eine Arbeitsberichterstattung aus der Sicht der Beschäftigten. Damit ihr Qualitätsurteil maßgeblich sein kann, muss es schließlich erst einmal erhoben und veröffentlicht sein. Dieser Aufgabe widmet sich die neue ver.di-Publikationsreihe Arbeitsberichterstattung aus der Sicht der Beschäftigten für den Dienstleistungs- Sektor.

ver.di Reihe Arbeitsberichterstattung


Aktuelles

Die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern aus Sicht der Beschäftigten

Die Krankenhaus-Beschäftigten ächzen unter der Last ihrer Arbeit. Betroffen sind alle Berufsgruppen und Bereiche. Immer mehr Patientinnen und Patienten werden behandelt, ohne dass die Personalausstattung den Arbeitsaufgaben folgt. Mehr „Fälle, Fälle, Fälle“ ist die Strategie des Managements in praktisch allen Krankenhäusern. So wird versucht, die Einnahmen der Krankenhäuser zu steigern, um die fehlende Investitionsförderung der Länder und die unzureichende Finanzie- rung der Krankenhausbehandlung auszugleichen. ver.di hat eine Sonderauswertung der Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit für die Krankenhaus-Beschäftigten erstellen lassen, differenziert nach Beschäftigtengruppen. Sie belegt, dass eines der größten Probleme die Arbeitsintensität ist. [mehr...]

3. ver.di Bundeskongress - Gemeinsam für Gute Arbeit

Vom 17.-24. September 2011 fand in Leipzig der 3. ver.di Bundeskongress statt. Die Initiative Gute Arbeit war mit einem lebendigen Informationsstand vertreten. Die Delegierten und Gäste nahmen das Angebot zur Beratung gerne auf, konnten sich dem Thema Gute Arbeit durch ein Quiz sowie durch ein Lernprogramm annähern und vertiefen. Viele machten gleich mit nach dem Motto „Gemeinsam für Gute Arbeit“. [mehr...]

Jahrbuch Gute Arbeit 2012

Das gewerkschaftliche Konzept Gute Arbeit bleibt hochaktuell. Gute Arbeit erfordert klare Regeln und mit ihnen eine angemessene Umsetzungsstruktur und eine Praxis, die alle staatlichen, betrieblichen und außerbetrieblichen Akteure einbezieht. Dieses Thema steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe des Jahrbuchs 2012 „Gute Arbeit“. [mehr...]

Daten zu Taten: Gemeinsam für Gute Arbeit

Es vergeht kaum ein Tag an dem nicht über die rasante Zunahme von Burnouts, arbeitsbedingten Depressionen und psychosozialen Erkrankungen berichtet wird. Nie war es so offensichtlich, wie wichtig der Kampf gegen die menschenfeindliche Arbeitsintensivierung und Leistungsverdichtung ist, denen die Beschäftigten derzeit ausgesetzt sind. Deshalb ist Arbeitsgestaltung ein zentrales gewerkschaftliches Handlungsfeld im Betrieb und in der Arbeitspolitik. [mehr...]

Arbeitshetze

Unter dem Titel "Arbeitshetze - So beurteilen die Beschäftigten die Situation in den Dienstleistungs-Branchen" ist eine neue Broschüre aus der Reihe Gute Arbeit erschienen. 75 Jahre nach der Erstaufführung von Charly Chaplins Film "Moderne Zeiten" ist noch immer in der Öffentlichkeit die Vorstellung, was Arbeitshetze sei, stark mit knirschenden Zahnrädern, Fließband und Stechuhr verbunden. [mehr...]

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