Definition aus dem Wiki-Gute-Arbeit:
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Gemeinsam für Gute Arbeit

Das Recht auf Gute Arbeit

Der Mensch hat ein Recht auf Gute Arbeit. Ein Recht auf eine Arbeit, in der er Wertschätzung und Respekt erfährt. Ein Recht auf Arbeitsbedingungen, die er auch als abhängig Beschäftigter mitgestalten kann. Ein Recht auf eine Arbeitsgestaltung, durch die seine Gesundheit und seine Persönlichkeit gefördert werden. Ein Recht auf ein Arbeitsentgelt, das seiner Leistung gerecht wird und ihm ein Leben in Würde ermöglicht.

Das Recht auf Gute Arbeit hat ver.di 2010 in ihrer Grundsatzerklärung geltend gemacht. Zentral ist dabei der Gedanke: Was gut und was schlecht ist, das können letztlich nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst stichhaltig beurteilen. Denn die Beschäftigten sind die Hauptbetroffenen der Bedingungen, unter denen sie arbeiten, und sie kennen diese besser als Außenstehende.


Alle sind angesprochen, viele sind in Bewegung:

Die ver.di-Initiative

Damit die Arbeitsbedingungen besser werden, müssen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Einfluss auf die Arbeitsgestaltung nehmen können. Die ver.di-Initiative greift daher die Wünsche und Anliegen der Beschäftigten und ihrer betrieblichen Interessenvertretungen auf. Die Initiative unterstützt das Engagement für mehr Teilhabe, den Anspruch auf menschengerechte Arbeitsbedingungen und Aktivitäten für faire Verhältnisse.


So kommt Gute Arbeit auf die Tagesordnung:

Wandzeitungen im Betrieb

In jedem Betrieb gibt es eigene Handlungsbedingungen, eines aber ist überall gefragt: Die Beschäftigten brauchen eine Plattform, um Ansprüche an die Arbeitsgestaltung zu formulieren, die Arbeitsbedingungen zu beurteilen, sich darüber untereinander zu verständigen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Als Einstieg in den Diskussions- und Verbesserungsprozess haben sich Wandzeitungen bewährt, auf denen die Beschäftigten Ansprüche an Gute Arbeit formulieren und ihre Arbeitsbedingungen bewerten.

Zu den Wandzeitungen


Beispiele aus der Praxis:

Praxisnaher Erfahrungsaustausch

Wie ist die Lage, was wurde erreicht, welche Hindernisse stehen im Weg, was ist als nächstes anzupacken? Ein konstruktives Mittel sind Werkstattgespräche, zu denen sich Akteure für Gute Arbeit branchenübergreifend oder –spezifisch zusammenfinden, wie jüngst z.B. zu den Arbeitsbedingungen im Krankenhaus.

Mehr zur betrieblichen Praxis


Arbeit braucht ein menschliches Maß:

Der Index Gute Arbeit

Mit dem DGB-Index Gute Arbeit steht ein Instrument zur Verfügung, das die Arbeitsqualität am Urteil der Beschäftigten misst. Zur Anwendung kommt der Index einmal im Jahr bei den bundesweiten Repräsentativumfragen mit starkem Medienecho, auf betrieblicher Ebene jederzeit durch Mitarbeiterbefragungen. In Zusammenarbeit mit ver.di ist der Index bereits in Dutzenden Betrieben erfolgreich als Grundlage für Verbesserungsprozesse genutzt worden.

Zur Internet-Seite des DGB-Index Gute-Arbeit


Arbeitsberichterstattung aus Sicht der Beschäftigten:

Daten, Befunde, Argumente

»Arbeitsbedingungen in Dienstleistungs-Branchen. Wie die Beschäftigten die Gestaltung der Arbeit beurteilen.« Unter diesem Titel ist im Dezember 2010 die Nr. 1 der neuen ver.di-Publikationsreihe Arbeitsberichterstattung aus der Sicht der Beschäftigten erschienen. Die Angaben, erhoben bei den Index-Umfragen, sind bundesweit repräsentativ für die Meinung der Dienstleistungs-Beschäftigten.

Download der Ausgabe Nr. 1


Gute Arbeit aus Sicht der Beschäftigten

Sichere Zukunft, gutes Einkommen, Gesundheitsschutz, wertschätzendes Team, Qualifizierung, Mitbestimmung... [mehr...]


Dafür setzt sich ver.di ein

Gesundheit, Begrenzung der Arbeitszeit, kein Leistungsdruck, Mitbestimmung, Altersteilzeit, keine prekäre Arbeit... [mehr...]


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